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Rückblick und Ausblick

Fittings: Für Laien ein Fremdwort! Fachleute aber wissen, dass es sich dabei um Verbindungsstücke bei Rohrleitungen handelt. Und Rohrleitungen jeglicher Art sind in Alltag und Technik allgegenwärtig. Doch kaum eine Firma hat auf diesem Gebiet mehr Know-how als die in Mellingen (Aargau / Schweiz) angesiedelte ROVET AG.

Kurze industriegeschichtliche Rückblende

Die ersten Kupferlöt-Fittings in Europa wurden in den Fünfzigerjahren auf Grund einer USA-Lizenz fabriziert. Es war die Oederlin-Armaturenfabrik in Baden, die mit der amerikanischen Firma Nibco einen entsprechenden Lizenzvertrag für die Herstellung und den Vertrieb dieser Produkte in Europa abgeschlossen hatte. Nahezu gleichzeitig befasste sich Georg Fischer (+GF+) in Schaffhausen über eine andere Lizenzverbindung mit diesem zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig. Das Badener wie das Schaffhauser Unternehmen entwickelten in der Folge - wohl etwas allzu zaghaft - unterschiedliche Verfahrenstechniken. Jedenfalls wurden sie auf diesem Gebiet vom forscheren Vorgehen ausländischer Pioniere überholt.

1970 gründeten die beiden Firmen eine gemeinsame Tochtergesellschaft, die Lötfittings AG in Obersiggenthal, wo sowohl die Maschinenparks als auch das technische Wissen von Schaffhausen und Baden zusammengeführt wurden.

Ende und Neubeginn

Obwohl die Konzentration der Kräfte Hoffnungen in sich barg, kam es anders: 1984 wurde die Lötfittings AG aufgelöst. Kurt Mattenberger aber, schon zu Oederlins Zeiten mit von der Partie, glaubte an die Zukunft. Er übernahm nicht nur einen Teil der Maschinen, sondern sicherte auch die Arbeitsplätze einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So entstand vor 30 Jahren die neue Firma ROVET AG in Mellingen.

Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen in der Verformung von Kupferrohren hat die ROVET AG seither ihre Stellung im Markt laufend verstärkt und erweitert. Neben Kupferrohren werden heute auch alle andern wichtigen Metallrohre wie Messing, Aluminium, Weich- und Edelstahle verformt.

Angesichts der erfreulichen Entwicklung drängt es sich auf, all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwähnen, die schon vor der Gründung der ROVET AG auf dem Gebiet der Rohrverformung tätig waren:

 

 

Fritz Vögeli

seit 1964

Hilde Schirgi

seit 1969

Franz Meier

seit 1970    

Peter Kloter

seit 1970

Manuel Vecino

seit 1971

Peter Mattenberger       

seit 1978

 

 

Mit ihrem Engagement trugen sie, gemeinsam mit der übrigen Belegschaft, entscheidend zum Erfolg der ROVET-Produkte und zum guten Ruf der Firma bei:

Verpflichtendes Prinzip: Partnerschaft mit den Kunden

Im Leitbild des Unternehmens wurde von Anfang an festgehalten, dass die keine Normteile fabriziert. Vielmehr setzt man sich seit jeher zum Ziel, kundenbezogene, auf ein Objekt massgeschneiderte Spezialrohr-Verbindungsteile herzustellen. Um das zu erreichen und zu erhalten, sind der Aufbau und die Pflege partnerschaftlicher Kundenbeziehungen unumgänglich. Die wird deshalb meist schon in der Entwicklungsphase neuer Produkte kontaktiert, damit gemeinsam optimale Lösungen angestrebt werden können.

Stets auf der Höhe der Zeit

Um über die sich ständig entwickelnden Ansprüche des Marktes auf dem Laufenden zu bleiben, besucht die ROVET AG seit 1986 jährlich zwei bis drei einschlägige Messen. Hier kann das Unternehmen seine Angebote präsentieren und sich zugleich bei Fach- und Kundengesprächen über neue Bedürfnisse orientieren. Dabei zeigte es sich bald, dass heute neben den gängigen Einzelteilen mehr und mehr auch Komponenten und ganze Verrohrungssätze gefragt sind, zum Beispiel auch spezielle Verteiler für die Haustechnik und den Sonnenkollektorenbau.

Um in diese Marktlücke vorstossen zu können, baute die ROVET AG ihre Produktionskapazitäten aus und ergänzte die bisherige kleine Löterei mit zusätzlichen Lötplätzen und Lötautomaten. Dieses zweite Bein der Firma – die Löttechnik – war bald erfreulich gut ausgelastet. Es wurde nun möglich, nicht nur Verteiler, sondern auch ganze Baugruppen und ganze Verrohrungssätze zu produzieren.

ROVET-Produkte im Automobilbau

Dank der Spezialmaschinen und ausgeklügelter Verfahren gelang es auch, Rohrbögen mit sehr engen Radien herzustellen. Dafür begann sich mehr und mehr besonders die Automobil-Industrie zu interessieren. Um die Autos möglichst klein zu halten, den Innenraum aber trotzdem komfortabel zu gestalten, wird der Platz für den Motor immer enger, was Probleme mit der Rohrführung schafft. Doch dank der ROVET-Technologie mit ihren platzsparenden engen Bogenradien wird das Dilemma lösbar. Zurzeit werden bei folgenden Automarken ROVET-Spezialteile eingebaut: BMW, Mercedes, Opel, VW sowie in verschiedenen Nutzfahrzeugen. Weitere Verträge sind in der Pipeline.

Dank solcher und ähnlicher Aktivitäten und Perspektiven zählen heute renommierte Firmen im In- und Ausland zu den Kunden der ROVET AG.

Ausbau und Qualitätssicherung

Da es bei den erwähnten Ansprüchen des Marktes oft um die Produktion hoher Stückzahlen und um extreme Verformungen geht, drängten sich im Verlauf der Jahre sowohl technische als auch bauliche Massnahmen auf. Einige stichwortartige Hinweise müssen hier genügen:

 

 

  • Anschaffung moderner CNC-gesteuerter Rohrbiege- und Umform-Maschinen
  • Kauf der bisher gemieteten Produktionshalle (1986) und Übernahme eines benachbarten Büro- und Lagergebäudes (1996)
  • Vereinigung der beiden Anlagen durch einen Zwischenbau (1999)
  • Auszeichnung des Unternehmens durch das QS-Zertifikat nach ISO-Norm (1997) sowie dessen Erneuerung und Ergänzung durch das Arbeitssicherheitszertifikat EKAS (April 2000)

Kontakt

ROVET AG

Fabrikation von Spezial-Rohrverbindungsteilen

 

Gheidstrasse 23-29

CH-5507 Mellingen

Telefon +41 56 481 80 70

 

info(at)rovet.ch